| So kommt das Geld in's Börsel
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Stand: 28.07.2009 |
| Online Broschüre - Herausgeberinnen: Strategische Partnerinnenschaft (FMBB und AMS NÖ) |
 Home Armut Definition von "Armut" Frauenarmut in Österreich Armutsfallen bei Frauen Strategien gegen die Armut von Frauen Broschüre (Druckversion) Impressum |
 Definition von ArmutArmut ist ein vielschichtiger Begriff, der finanziell-ökonomische, soziale und emotionale Aspekte umfassen kann. Von der finanziellen Seite her betrachtet, ist die Orientierung das Medianeinkommen der Bevölkerung eines Landes. Wenn jemand unter 60% des Medianeinkommens zur Verfügung hat, so wird diese Person als armutsgefährdet bezeichnet.
Zur Erklärung Medianeinkommen: 50% der Bewohner haben mehr bzw. weniger als diesen Betrag zur Verfügung. Bei der Berechnung wird noch die Anzahl der BewohnerInnen eines Haushalts und das Alter der Mitglieder berücksichtigt.
Von Armutsgefährdung ist in Österreich dann auszugehen, wenn einem Einpersonenhaushalt maximal insgesamt 771,00 Euro (in NÖ) im Monat zur Verfügung steht. Akute Armut besteht, wenn zusätzlich zu den beengten finanziellen Verhältnissen die Befriedigung von menschlichen Grundbedürfnissen nicht mehr gesichert ist:
- Wohnen in einer dem durchschnittlichen Standard entsprechenden Wohnung
- Miet- und Kreditrückzahlung
- Beheizen der Wohnung
- Möglichkeit, abgenutzte Kleidung zu ersetzen
- Möglichkeit, gelegentlich FreundInnen nach Hause zum Essen einzuladen
Ökonomische Armut geht oft einher mit der Einschränkung grundlegender Bedürfnisse, einer schlechten Wohnsituation, Beeinträchtigung der Gesundheit sowie der Gefahr der Reduzierung sozialer Kontakte und der Teilnahme am öffentlichen, kulturellen Leben - Armut zeigt sich nicht nur in finanzieller Not, sondern auch in sozialem Ausschluss bzw. Rückzug.
Armut macht krank. Armut macht einsam. Armut ist Stress.
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